Himmel über Stuttgart – Engel I

04. Mai 2010

Wir stehen alle kurz vor dem burnout…..BURNOUT!!!

Zum Einstimmen auf Waidmannsheil!

01. Mai 2010

im Leben, im Leben, geht mancher Schuß daneben…

Wir üben Zivilcourage mit Jugendlichen

28. April 2010

Seit November 2009 machen wir im Rahmen eines Projekts des Kreisjugendrings Rems-Murr Theater mit Jugendlichen aus Schorndorf und Backnang.

Wir improvisieren, machen Sprach- und Wahrnehmungsübungen, probieren alles Mögliche aus. Und jede Woche kommen mehr Jugendliche hinzu, die Lust auf Theater im öffentlichen Raum haben! Das alles findet nicht in einem gemütlichen Probenraum oder auf einer Bühne statt, sondern die Jugendlichen spielen mitten im öffentlichen Leben und können dabei hautnah erleben, wie das direkte Umfeld darauf reagiert. Und es reagiert!

Alle Teilnehmer sind mit Riesenmut und jeder Menge Spaß dabei, wenn wir uns in einer Einkaufsgalerie oder Unterführung treffen, um Theater zu spielen. Wir selbst sind vor allem von der Spielfreude total begeistert, mit der die Jugendlichen bei der Sache sind. Ziel ist, dass die Jugendlichen selbst erfahren, wie Theater ihre Umgebung, ihr Leben verändern kann.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Aufführung im Sommer, wenn sich die Kinder und Jugendlichen aus allen Städten ihre jeweiligen Szenen vorspielen, die sie im Laufe der gemeinsamen Arbeit selbst kreieren werden und dadurch ihre unmittelbaren Erlebnisse, Konflikte oder Fantasien dramatisieren können.

Ab 7. Mai wird wieder scharf geschossen!

26. April 2010

Christel & Renate, die beiden Jägerinnen, verschanzen sich ab 7. Mai auf ihrem Hochsitz im Schaufenster der YEANS HALLE in der Tübinger Str. 15. Hier gehts zum Kartenverkauf.

Hier Christel & Renate belauschen: Die Sau ist schlau!

Pressestimmen: +++ Andrea Leonetti und Kathrin Hildebrand spielen diese kaltschnäuzigen Killerinnen bravourös. Stuttgarter Zeitung +++ Die beiden Akteurinnen entlarven die Doppelbödigkeit selbstgezimmerter moralischer Grundsätze, Komik und Tragik mischen sie dabei exzellent. Esslinger Zeitung +++ Nach alter Lokstoff!-Manier vermischen sich Realität und Spiel. Stuttgarter Nachrichten +++ Die Wirkung beim Publikum, das die Dialoge über Kopfhörer verfolgt, bleibt nicht aus: Bereits zu Beginn schwanken die Zuschauer zwischen Lachen und resigniertem Kopfschütteln angesichts der Kaltschnäuzigkeit. dWaidmannsheil!pa +++

Das Suchbild zur neuen Produktion

24. April 2010

Wir sind mitten in den Proben zu unserer neuen Produktion HIMMEL ÜBER STUTTGART – ENGEL I, deren Überthema “üben!, üben!, üben!” so manchen Passanten ab dem 24. Juni in den Burn-Out treiben wird ;-) . Kleiner Tipp zum Suchbild: Der Spielort liegt in “Schußweite” unseres ebenfalls neuen Spielorts für WAIDMANNSHEIL!, das wir wieder ab dem 7. Mai spielen.Was?

Soundtrack zu Vorher/Nachher

22. März 2010

Wir haben – mal wieder – keine Kosten und Mühen gescheut, und für unser Stück “Vorher/Nachher”, eine Erzählung frei nach Franz Kafkas “Die Verwandlung”, einen Soundtrack in Auftrag gegeben. Genauer gesagt haben wir eine Casting-Show veranstaltet, in der über sechs Wochen rund 80 Bands ihre Beiträge vorstellen konnten. Trotz des hochwertigen Formats konnte sich leider kein Fernsehsender begeistern, die Shows auszustrahlen. Aber das ist für uns wieder nur eine Bestätigung der Unflexibilität des TV-Establishments, das für innovative Kunstformen meist nicht sehr offen ist. Punk hatte es eben schon immer schwer. Aber tot ist er nicht, und deswegen hat ein Punkrocksong unseren Contest gewonnen…ist sozusagen unser “Star für Prag”. Es handelt sich um eine kleine Kapelle aus Berlin, die unseres Erachtens zwar nie kommerziellen Erfolg haben wird (allein der Name!), aber darum ging es uns auch nie. Wir haben unseren Soundtrack und der läuft jetzt immer beim Umkleiden. Das kann man sich so vorstellen: vor der Aufführung drehen wir unseren scheppernden, aber immerhin tragbaren CD-Player voll auf, kämmen unsere Irokesenfrisuren so zurecht, dass die jeweilige Rolle einigermaßen spielbar ist, und hauen uns dann als “warm-up” unsere Nietengürtel um die Ohren.

So, für all diejenigen, die auch geglaubt haben, der Tom wäre mit einem Taucheranzug auf der Berlinale gewesen, den sei gesagt: ist nur Spaß. Wir hauen uns natürlich allerhöchstens unsere roten Schnürsenkel um die Ohren. Haja, was dachtet ihr denn…???

PREMIERE!!!

12. März 2010

Heute startet das neue Stück Bruderreisen. Pünktlich zur Premiere haben StZ und StN Online ein Video im Angebot

Lokstoff! auf der Berlinale

16. Februar 2010

Als zukunftsweisendes Theater sind wir natürlich immer auf der Suche. Die Suche an sich ist ja schon… Na jedenfalls suchen wir nicht nur immer neue Spielorte, sondern auch immer frische Talente. Deshalb haben wir keine Kosten und Mühen gescheut, und haben Andrea und Tom zur Berlinale geschickt, wo sie sich die Lokstoff-Darsteller von Morgen anschauen. Bisher war es allerdings eher mau. Keiner von dem Format, das es für Theater in Bahnhöfen oder Schaufenstern bräuchte. Dieser DaCapo…DiPrico…DiPracico…also dieser Amerikaner in dem Film mit der Insel…der soll woll ganz ok sein. Und da der ja noch in…sagen wir mal…einer Wachstumsphase steckt, ist der bestimmt noch ganz günstig zu haben.

Leider scheinen sich Andrea und vor allem Tom jedoch nicht gerade krumm zu machen, sondern beschäftigen sich lieber mit der Mode vor Ort, anstatt mal ordentlich ebbes zu schaffe.

Tssss….

Dieser Weg wird kein leichter sein

01. Februar 2010

Mit dem guten alten Xavier im Ohr hatten sich Kathrin und Willi vor einigen Tagen auf den Weg gemacht, für das neue Stück [hier quasi noch geheimer Name] zu recherchieren. Nach Odessa, also praktisch Ukraine. Dass es eine beschwerliche Reise werden würde, war von vornherein klar. Deswegen sind auch gar nicht alle mitgefahren, weil muss ja auch jemand die Geschäfte hier weiterführen, nur im Falle. Quasi Horrorvision, aber da kannschd Du nie sicher sein. Jetzt hat die Kathrin neulich schon versucht, sich der zauberhaften Fauna zu nähern. Weil erstens Flora zurzeit unter weißer Schneedecke vergraben und zweitens ist’s ja auch spannend so ein Zicklein. Und weil die Kathrin weiß, worauf so eine ukrainische Ziege steht…korrupt, soweit sollte man vielleicht nicht gehen, aber ihr wisst schon…hat sie sich die Freundschaft mit ein paar Äpfeln erkauft. Quasi heimischer Anbau, naja Bodensee, also die Äpfel. Und weil das so ein großer Erfolg gewesen ist, hat sich die Kathrin jetzt auch an Menschen probiert. Aber das ist leider noch nicht von so großem Erfolg gekrönt. Die Äpfel sind auch leider schon alle weg.

Aber spannend ist das, das Land. Da sollte man dringend mal hin…

Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmal herzlichst bei dem Kollegen vom UKRAINIAN DEPARTMENT OF FILM AND GOATS und wünschen viel Spaß mit dem iPhone.

Recherche zum neuen Stück

24. Januar 2010

Willi und Kathrin befinden sich zurzeit auf Recherchereise zum neuen Stück. Am Wochenende erreichte uns folgende Videobotschaft aus der Ukraine. Leider ist die Übertragungsqualität nicht besonders…die Infrastruktur halt… (drehen Sie also einfach etwas lauter)

Wie man sieht, sind die Umstände dort etwas widrig, aber was tut man nicht alles für das Theater…

Kathrin Hildebrand erzählte via Satellitentelefon weiter: “Erstaunlich ist, dass die Ukraine ein Straßennetz von fast 170.000
Kilometern Länge hat. Ein zusammenhängendes Autobahnnetz besteht noch nicht, es existieren jedoch vielerorts autobahnartig ausgebaute Fernstraßen und Nationalstraßen. Die M 06 von Ungarn nach Kiew wurde in den letzten Jahren renoviert und ist nun von der Grenze über die Karpaten bis Lviv durchgehend in sehr gutem Zustand. Das Tankstellennetz
ist sehr dicht. Aber auch das ukrainische Landleben hat seine ganz eigene Faszination, wie in dem Beitrag zu sehen ist.”